FAQ Gewerbekauf – was Käufer am häufigsten fragen
Vor dem Erstgespräch tauchen typische Fragen auf
Wer zum ersten Mal Gewerbeimmobilien kauft, hat viele Fragen — zu Eigenkapital, Renditen, Provisionen, Sonderklauseln. Wir haben die häufigsten zusammengestellt. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist: einfach im Erstgespräch ansprechen. Wir nehmen uns Zeit, bis die Punkte geklärt sind.
Themen-Übersicht
- Marktzugang und Off-Market
- Renditen und Kennzahlen
- Finanzierung und Eigenkapital
- Vertragsstruktur und Sonderklauseln
- Maklerprovision und Konditionen
Häufige Fragen zum Gewerbekauf in Leverkusen
Wie lange dauert ein Gewerbekauf?
Vom Erstgespräch bis Notartermin drei bis sechs Monate. Bei Hotels oder aufwändigen Investments länger.
Welche Rendite ist üblich?
Stark objekt- und lageabhängig, aber nach einer klaren Regel: Niedrige Rendite bedeutet stabile Lage und sicheren Mietertrag, hohe Rendite bedeutet Risiko — Leerstand, kurze Restlaufzeiten, schwierige Nachnutzung. Der Aufschlag ist kein Geschenk, sondern der Preis für dieses Risiko.
Wie viel Eigenkapital brauche ich?
Deutlich mehr als bei Wohnimmobilien, weil Banken Gewerbeobjekte nach ihrer Ertragskraft und der Bonität der Mieter bewerten. Bei Betreiberimmobilien wie Hotels liegt die Anforderung noch einmal höher. Die Kaufnebenkosten kommen obendrauf und werden praktisch nie mitfinanziert.
Warum lohnt sich Off-Market?
Viele Verkäufer wollen keine öffentliche Vermarktung — Diskretion gegenüber Mietern und Mitarbeitern. Käufer über Netzwerk-Zugang sehen Objekte vor allen anderen.
Wer trägt die Provision?
Bei Gewerbe Verhandlungssache. Häufig hälftig zwischen Käufer und Verkäufer, manchmal allein Käuferseite oder allein Verkäufer.
Wann ist die Provision fällig?
Mit Unterzeichnung des Notarvertrags. Vor diesem Zeitpunkt keine Provision — egal wie viele Besichtigungen oder Recherchen vorausgegangen sind.
Was muss ich bei Bestandsmietern beachten?
Restlaufzeit, Indexierung, Bonität und Sonderklauseln prüfen. Bei langfristigen Mietern mit guter Bonität ist das Risiko gering, bei kurzfristigen Mietern höher.
Brauche ich eigenen Anwalt und Steuerberater?
Bei mittleren bis großen Investments ja. Der Notar ist neutral — er vertritt keine Seite. Anwalt und Steuerberater vertreten Ihre Interessen.
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