Kaufnebenkosten bei Gewerbeobjekten – was hinzukommt zum Kaufpreis
Bei Gewerbe kommt spürbar mehr dazu als bei Wohnimmobilien
Wer Gewerbeimmobilien kauft, plant einen erheblichen Aufschlag auf den Kaufpreis ein. Der größte Posten ist die Grunderwerbsteuer, gefolgt von Notar- und Grundbuchkosten, Maklerprovision (falls anwendbar), Due-Diligence-Kosten, gegebenenfalls Gutachten und Beratungsleistungen. Wer diese Kosten unterschätzt, gerät bei der Schlussfinanzierung in die Bredouille.
Wir zeigen Ihnen vor jedem konkreten Objekt eine vollständige Nebenkosten-Aufstellung, damit Sie den Gesamt-Investitionsrahmen sauber kalkulieren können.
Aufschlüsselung der typischen Kaufnebenkosten
| Position | Gewicht | Anmerkung |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 3,5 % (Bayern) | einer der größten Posten; Satz vom Bundesland festgelegt |
| Notar- und Grundbuchkosten | fester Anteil am Kaufpreis | Gesetzlich geregelt, nicht verhandelbar |
| Maklerprovision | je nach Vereinbarung | Bei Gewerbe Verhandlungssache, oft hälftig geteilt |
| Due Diligence / Gutachten | abhängig von der Prüftiefe | Bodengutachten, Bauchecks, Anwalt |
| Energieberater / ESG | klein, aber nicht null | Bei Investments mit ESG-Pflicht |
| Finanzierungskosten | bankabhängig | Bearbeitung, Schätzwertgutachten der Bank |
Passende Angebote erhalten
Hinterlegen Sie Ihre Suchkriterien — wir informieren Sie, sobald passende Objekte verfügbar sind.
Wo sich Kosten optimieren lassen
- Notar- und Grundbuch – gesetzlich geregelt, kaum verhandelbar.
- Grunderwerbsteuer – nur eingeschränkt optimierbar, in Sonderfällen über einen Share-Deal unterhalb der gesetzlichen Beteiligungsschwelle.
- Due Diligence – bei Objekten ohne kritische Substanz reicht oft eine reduzierte Prüfungstiefe.
- Maklerprovision – bei Gewerbe immer Verhandlungssache.
- Finanzierungs-Nebenkosten – durch Vergleich verschiedener Banken signifikant reduzierbar.
Was wir vorab transparent machen
Bei jedem konkreten Angebot erstellen wir eine komplette Nebenkosten-Aufstellung — mit konkreten Eurobeträgen, nicht nur Prozentwerten. So sehen Sie den Gesamt-Investitionsrahmen und können seriös mit Finanzierern verhandeln.
Häufige Fragen zu Kaufnebenkosten in Leverkusen
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer beim Gewerbekauf in Leverkusen?
In Bayern beträgt sie 3,5 Prozent des Kaufpreises — bundesweit der niedrigste Satz. Den Satz legt jedes Bundesland selbst fest, und die Länder haben ihn in den vergangenen Jahren mehrfach geändert.
Fällig wird die Steuer mit dem notariellen Kaufvertrag; verhandelbar ist sie nicht. Wir bei Finestep Immobilien GmbH setzen den geltenden Satz in jeder Nebenkosten-Aufstellung mit dem konkreten Eurobetrag an, damit Ihre Finanzierung nicht knapp wird.
Was ist ein Share-Deal?
Statt der Immobilie kauft man die Anteile einer Gesellschaft, die die Immobilie hält. Bleibt der erworbene Anteil unter der gesetzlichen Schwelle, fällt keine Grunderwerbsteuer an — der Gesetzgeber hat diese Schwelle allerdings mehrfach verschärft.
Das rechnet sich erst bei großen Investments und nur mit anwaltlicher Konzeption. Wir bei Finestep Immobilien GmbH sagen Ihnen offen, wenn ein Share-Deal für Ihr Objekt keinen Sinn ergibt.
Wer zahlt die Maklerprovision?
Bei Gewerbe Verhandlungssache. Üblich: hälftige Teilung zwischen Käufer und Verkäufer, manchmal allein vom Käufer.
Sind Due-Diligence-Kosten umgehbar?
Nicht ratsam. Aufwand der Prüfung kann durch Auswahl der Themen reduziert werden, ganz weglassen wäre fahrlässig.
Bekomme ich die Nebenkosten finanziert?
In der Regel nur teilweise. Banken finanzieren den Kaufpreis und allenfalls einen Teil der Nebenkosten; der Rest muss aus Eigenkapital kommen, weil die Nebenkosten keinen beleihbaren Gegenwert schaffen.
Wie viel Ihre Bank mitgeht, hängt von Objekt, Mietvertragslage und Bonität ab. Wir bei Finestep Immobilien GmbH legen Ihnen die Aufstellung deshalb vor dem Bankgespräch vor, damit Sie den Eigenkapitalbedarf kennen, bevor Sie ein Angebot abgeben.