Notartermin beim Grundstückskauf

Was beim Notartermin passiert

Der Notartermin ist der rechtlich entscheidende Schritt beim Grundstückskauf. Hier wird der Kaufvertrag verlesen, von beiden Parteien unterzeichnet und notariell beurkundet. Ohne notarielle Beurkundung ist ein Grundstückskauf in Deutschland unwirksam.

Notarbüro mit Vertragsunterlagen

Ablauf in 5 Schritten

  1. Identitätsprüfung
  2. Der Notar prüft die Personalausweise aller Beteiligten. Käufer und Verkäufer müssen persönlich anwesend sein oder einen Bevollmächtigten mit notarieller Vollmacht schicken.

  3. Vertragsverlesung
  4. Der Notar verliest den gesamten Kaufvertrag wörtlich. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und dauert je nach Umfang 30–60 Minuten. Beide Parteien können Fragen stellen und letzte Änderungen veranlassen.

  5. Erläuterung und Rückfragen
  6. Der Notar erklärt die rechtlichen Konsequenzen der einzelnen Vertragsklauseln. Bei Grundstücken erläutert er insbesondere die Regelungen zu Erschließung, Vermessung und Baulasten.

  7. Unterzeichnung
  8. Beide Parteien und der Notar unterschreiben den Vertrag. Damit ist der Kauf beurkundet.

  9. Nachbereitung
  10. Der Notar veranlasst die Auflassungsvormerkung im Grundbuch, informiert das Finanzamt (für die Grunderwerbsteuer) und steuert den weiteren Ablauf bis zur Eigentumsumschreibung.

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Was sollten Sie mitbringen?

  • Gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • Finanzierungsbestätigung der Bank
  • Steuerliche Identifikationsnummer
  • Ggf. Vollmacht (falls ein Vertreter erscheint)

Kosten des Notartermins

Die Notargebühren sind im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) festgelegt und bemessen sich nach dem beurkundeten Kaufpreis — in der Größenordnung von rund 1,0 bis 1,5 Prozent. Dazu kommen die Grundbuchgebühren für Auflassungsvormerkung und Eigentumsumschreibung, üblicherweise etwa 0,5 Prozent. Weil beide Gebühren gesetzlich geregelt sind, sind sie weder verhandelbar noch unterscheiden sie sich zwischen Notaren — getragen werden sie in der Regel vom Käufer.

Grundstücksspezifische Besonderheiten

Im Unterschied zu einer bestehenden Immobilie können beim Grundstücks-Notartermin zusätzliche Punkte relevant sein:

  • Vermessungsurkunde: Bei Grundstücksteilungen wird die Vermessung im Vertrag geregelt.
  • Erschließungszusagen: Vereinbarungen zur Kostentragung für ausstehende Erschließung werden im Vertrag festgehalten.
  • Rücktrittsklauseln: Ggf. Rücktrittsrecht bei Versagung der Baugenehmigung.
Vertragsunterzeichnung beim Notar

Zeitplan nach dem Notartermin

  • Wenige Tage: Auflassungsvormerkung im Grundbuch
  • 2–6 Wochen: Grunderwerbsteuerbescheid vom Finanzamt
  • Nach Zahlung: Unbedenklichkeitsbescheinigung
  • 4–8 Wochen: Eigentumsumschreibung im Grundbuch

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Wir begleiten Sie

Auf Wunsch sind wir beim Notartermin an Ihrer Seite und beantworten offene Fragen zum Grundstückskauf.

Häufige Fragen zum Notartermin beim Grundstückskauf in Leverkusen

Wer wählt den Notar beim Grundstückskauf in Leverkusen?

Üblicherweise der Käufer wählt den Notar, da er die Notarkosten trägt. Der Notar ist gesetzlich zur Neutralität verpflichtet — er stellt einen rechtssicheren Vertrag her, ohne eine Seite zu bevorzugen.

Wir bei Finestep Immobilien GmbH empfehlen Notare in Leverkusen mit Grundstücks-Spezialisierung.

Wie lange dauert der Notartermin beim Grundstückskauf in Leverkusen?

Bei Standardgrundstücken typisch 30 bis 60 Minuten. Bei komplexen Verträgen (Grundstücksteilung, Erschließungsvereinbarungen, Rücktrittsklauseln) länger.

Planen Sie keine knappen Anschlusstermine — Fragen am Ende des Termins sind oft die wichtigsten.

Was kostet der Notar beim Grundstückskauf in Leverkusen?

Die Kosten sind nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) gesetzlich festgelegt und richten sich nach dem beurkundeten Kaufpreis — rund 1,0 bis 1,5 Prozent für den Notar. Hinzu kommen Grundbuchgebühren für Auflassungsvormerkung und Eigentumsumschreibung von etwa 0,5 Prozent, die separat abgerechnet werden.

Weil die Gebühren gesetzlich geregelt sind, hat es keinen Sinn, Notare zu vergleichen — bei gleichem Kaufpreis kostet es überall dasselbe. Getragen werden sie traditionell vom Käufer. Wir bei Finestep Immobilien GmbH weisen den Betrag in der Nebenkostenübersicht konkret aus, damit er in der Finanzierung eingeplant ist.

Welche Klauseln sind beim Grundstücks-Notartermin in Leverkusen wichtig?

Grundstücksspezifische Klauseln:

  • Erschließungszusagen — wer trägt welche Kosten
  • Rücktrittsrecht bei Versagung der Baugenehmigung
  • Klärung von Baulasten und Wegerechten
  • Bodenbeschaffenheit-Garantien bei Verdacht auf Altlasten
  • Vermessungsregelungen bei Grundstücksteilungen

Wir bei Finestep Immobilien GmbH achten darauf, dass alle relevanten Klauseln im Vertrag stehen.

Was muss ich zum Grundstücks-Notartermin in Leverkusen mitbringen?

Pflicht-Unterlagen:

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Steuer-Identifikationsnummer
  • Bankverbindung für Kaufpreiszahlung
  • Finanzierungsbestätigung der Bank
  • Ggf. Vollmacht bei Vertretung

Bei uns von Finestep Immobilien GmbH bekommen Sie eine Checkliste vor dem Termin.

Wann muss ich den Kaufpreis fürs Grundstück in Leverkusen zahlen?

Erst nach Fälligkeitsmitteilung des Notars — typisch 4-8 Wochen nach Notartermin. Voraussetzungen: Auflassungsvormerkung im Grundbuch, Bezahlung der Grunderwerbsteuer, Löschungsbewilligungen alter Grundschulden.

Diese Sicherungen schützen Sie davor, vor Eigentumsanwartschaft zu zahlen.

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Ihre Daten werden verschlüsselt übertragen, vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

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